Unsere Hunde benötigen zur Vermisstensuche kein Kleidungsstück der Person, wie oft angenommen wird. Rettungshunde stöbern im zugewiesenem Suchgebiet ohne Leine nach menschlicher Witterung. Dabei sind sie auch auf größere Distanzen durch Hör-, Sicht- oder Pfiffzeichen lenkbar. Jede im Suchgebiet befindliche Person wird von den Hunden durch bellen angezeigt.
Um das Gebiet lückenlos abzusuchen, stehen dem Hundeführer je nach Gebietsbeschaffenheit und Windverhältnissen mehrere Suchtaktiken zur Verfügung.

Revieren

Bei dieser Suchtaktik läuft der Hund, das Gebiet zielgerichtet nach rechts und links ab. Der Hundeführer bewegt sich auf einer Mittellinie gerade durch den Wald. Wichtig ist, wie bei allen anderen Taktiken auch, das der Hund sich möglichst quer zum Wind bewegt um die Menschliche Witterung aufnehmen zu können.
Revieren ist eine sehr schnelle aber kräftezehrende Suche.

 

Quersuche

Bei der Quersuche laufen Hund und Hundeführer auf der gleichen Linie U-förmig durch das Gebiet. Die Schnelligkeit mit der das Gebiet abgesucht wird liegt hier am Schritttempo des Hundeführers.

Punktsuche

Sind innerhalb des Suchgebietes z.B. größere Gestrüppe, werden diese mittels Punktsuche abgesucht.
Der Hundeführer schickt seinen Hund von verschiedenen Stellen ins Gebüsch und ruft ihn an anderen wieder heraus. So ist gewährleistet das der Hund auch hier die Möglichkeit hat menschliche Witterung aufzunehmen.