Warum Rettungshunde?  

Hunde haben ein mehrfach besseres Riech- und Laufvermögen als Menschen. Bei gutem Wind
sind sie in der Lage, Menschengeruch aus einigen hundert Metern Entfernung  wahrzunehmen.

Alternativen zum Rettungshund:

1. Suchmannschaften

         z.B. eine Hundertschaft der Polizei. Hierbei ersetzt der Rettungshund eine
         Suchmannschaft von ca. 80 Personen. Der Vorteil des Rettungshundes ist,
         dass er auch nachts einsetzbar ist.

2. Horchgeräte

         Horchgeräte sind nur in Trümmern (eingestürzte Gebäude, etc.) einsetzbar. 
         Sie sind umständlich und zeitintensiv aufzubauen und zeigen keine
         bewegungslosen oder bewusstlosen Menschen an, da sie Geräusche
         brauchen.

3. Wärmekamera

       Sie sind teuer in der Anschaffung und nicht einsetzbar, 
       wenn die Umgebungstemperatur im Bereich oder über der Körpertemperatur
       des Menschen liegt. Ferner können sie in Flächengebieten (Wälder) nur aus
       Hubschraubern oder Flugzeugen eingesetzt werden.


Wo werden Rettungshunde eingesetzt ?

Rettungshunde werden in Deutschland zum größten Teil in der Fläche eingesetzt zur Suche nach:

  • Schockopfern nach Unglücksfällen
  • Suizidgefährdeten Personen
  • Vermissten Kindern
  • Geistig Verwirrten u.a.



Ein weiterer Einsatzort ist die Trümmersuche

  • Nach dem Einsturz von Gebäuden durch Erdbeben, Gasexplosionen
  • Bei Unglücksfällen in Tunneln oder Stollen
  • Flugzeugabstürze, Eisenbahnunglücke

 

Das dritte Standbein der Rettungshunde ist die Wassersuche. Hierbei werden die Hunde in Booten mit auf das Wasser genommen um Menschengeruch aufzunehmen, sie können den Geruch einer Person bis zu einer Wassertiefe von ca. 50 m wahrnehmen.

Als letztes wäre dann noch die Lawinensuche, also die Suche nach Menschen, die von Lawinen verschüttet wurden.

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